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Präsident Salva Kiir Mayardit

Hauptstadt:
Juba
Staatsform:
Präsidialrepublik
Unabhängigkeit:
9. Juli 2011
Staatspräsident:
Salva Kiir Mayardit
Fläche:
619.745 km² (Weltrang: 43)
Bevölkerung:
8,27 Mio. Einwohner (Weltrang: 93), ca. 200 Ethnien, davon 51 % unter 18 Jahren und 72 % unter 30 Jahren,(27 % aller Südsudanesen können lesen und schreiben,51 % der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze)
Bevölkerungsdichte:
13,33 Einwohner pro km² (83 % aller Südsudanesen leben in ländlichen Gebieten)
Religion:
Christen aller Konfessionen, Muslime und indigene Religionen
Staatssprache:
Englisch und Arabisch (Amtssprachen) sowie einheimische Sprachen (Verkehrssprachen).
Verwaltung:
10 Bundesstaaten
Zeitzone:
MEZ + 1 h
Währung:
Südsudanesisches Pfund = 100 Piaster

Quelle: Southern Sudan National Bureau of Statistics (www.ssnbs.org): Annual Statistical Yearbooks 2009 and 2010

Nachbarländer mit Grenzen zum Südsudan
Die Republik Sudan im Norden, Äthiopien im Osten, Uganda und Kenia im Südosten, die Demokratische Republik Kongo im Südwesten und die Zentralafrikanische Republik im Westen.

Klima
Äquatorial-Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit und viel Niederschlag. Die Regenzeit variiert, ist aber in der Regel zwischen April und November. Die Temperaturen sind moderat, aber abhängig von der Saison.

Terrain
Eine überwiegend ebene Landschaft, jedoch mit oft hügeligen Gebieten bei äquatorialer Vegetation, von Savannen unterbrochen. Der Südsudan verfügt auch über bergige Bereiche, besonders entlang der Grenze zu Uganda, unter anderem: Imatong, Didinga oder Dongotona, die teilweise mehr als 3.000 Meter über dem Meeresspiegel liegen.

Bodenschätze
Erdöl, Eisenerz, Gold, Silber, Kupfer, Aluminium, Kohle, Uran, Chrom, Kupfer, Zink, Glimmer, Diamanten, Quarz und Wolfram.

Wasserreserven
Der Nil ist das dominierende geografische Merkmal im Südsudan. Der Südsudan ist die Heimat des weltweit größten Sumpfes, des Sudd, dessen Fläche etwa 30.000 Quadratkilometer beträgt. Die insgesamt etwa 100.000 Quadratkilometer große Region ist ein ausgedehntes Überschwemmungsgebiet des Weißen Nil und seiner Zuflüsse. Aufgrund des extrem niedrigen Bodengefälles wechselt der Fluss häufig seinen Lauf und bildet so ausgedehnte, sich immer wieder neu bildende Sumpfgebiete.