• Die Zahl der internationalen Touristen, die Juba und andere größere Städte im Südsudan besuchen, wächst schnell. Gab es im Jahr 2005 noch keine ausländischen Fluggesellschaften, die nach „Juba International Airport“ flogen, gibt es jetzt 32 Betreiber, die Juba anfliegen, von denen die überwiegende Mehrheit ausländische Fluggesellschaften sind.

• Die meisten Länder vergleichbarer Größe haben mindestens 3 oder 4 internationale Hotelketten, die in dem jeweiligen Land den Bereich Geschäftsreisenden abdecken. In der Republik Südsudan gibt es dagegen meist nur 2- oder 3-Sterne-Hotels, doch Hotels im Vier- und Fünf-Sterne-Bereich sind im Kommen, etwa in Juba.

Besondere Sehenswürdigkeiten
Die weltweit zweitgrößte Tier-Migration zieht regelmäßig Menschen von überall her an. Es gibt sieben Nationalparks und zwölf Wildreservate in der Republik Südsudan.
Jüngste Umfragen der Regierung in Partnerschaft mit der „Wildlife Conservation Society“ (WCS) zeigen, dass diese Parks und Reservate diverse Tierarten beherbergen. Sie waren während des Bürgerkriegs für menschliche Populationen unzugänglich und werden inzwischen von Populationen so unterschiedlicher Art wie Bongos, roten Flussschweinen, Elefanten oder Büffeln, Giraffen, Schimpansen oder Waldaffen, Flusspferden, Hyänen, Gazellen und Zebras sowie Löwen bewohnt( Nimule National Park).
Das „Ministry of Wildlife and Tourism” arbeitet seit 2011 an Plänen zur Regelung politischer Entscheidungen und zur Verabschiedung von Gesetzen für den Artenschutz im ganzen Land, stellt Bewirtschaftungspläne für Schutzgebiete auf und sorgt für eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit für den Natur- und Umweltschutz.
Die Regierung der Republik Südsudan setzt sich nachdrücklich für ein Wachstum im Hotel- und Gastgewerbe ein und hat verschiedene Initiativen unternommen, um die allmählich reifende Tourismusbranche im Land zu unterstützen. Mittlerweile gibt es einige Hotels, die in unmittelbarer Nähe zu touristischen Attraktionen entstanden sind. Die Regierung hat auch Maßnahmen zur Schonung von Flora und Fauna getroffen.

Der Weiße Nil ist die wohl größte geographische Besonderheit im Südsudan und fließt mit seinen Nebenflüssen durch das ganze Land. Der Südsudan ist die Heimat des weltweit größten Sumpfgebiets, des Sudd, mit einer Fläche von ca. 30.000 qkm. Die fast unbegrenzten Quellen von Wasser machen die gesamte Region fruchtbar und sorgen für eine vielfältige Vegetation und Nutzpflanzen der unterschiedlichsten Art.